Junge Menschen wissen selbst am besten, was sie bewegt. Wir müssen ihnen zuhören, ihnen etwas zutrauen und sie dort beteiligen, wo über ihre Zukunft entschieden wird. Aus Mitreden muss echtes Mitentscheiden werden.
Junge Menschen stärken und wirklich beteiligen.
Wir sprechen in der Politik ständig über die Zukunft. Gleichzeitig sitzen diejenigen, die am längsten mit unseren heutigen Entscheidungen leben müssen, viel zu selten mit am Tisch.
Das möchte ich ändern.
Junge Menschen haben eigene Vorstellungen davon, wie sie leben möchten, was ihnen wichtig ist und was sich verändern muss. Wir sollten sie deshalb nicht erst dann fragen, wenn Entscheidungen praktisch schon gefallen sind.
Durch mein langjähriges Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit erlebe ich immer wieder, wie viel Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Gestaltungswillen junge Menschen mitbringen, wenn wir ihnen den notwendigen Raum geben.
Politische Beteiligung muss deshalb früh beginnen – in Schulen, Kommunen und auf Landesebene. Beteiligungsformate müssen so gestaltet sein, dass junge Menschen tatsächlich Einfluss nehmen können.
Gleichzeitig brauchen Kinder und Jugendliche Freiräume außerhalb von Schule und Elternhaus: Jugendzentren, Vereine, Sport, Kultur und Orte, an denen sie sich treffen und ausprobieren können.
Besonders wichtig ist mir, dass dies für alle jungen Menschen gilt – unabhängig von Behinderung, Herkunft oder dem Geldbeutel ihrer Familie.
Wer möchte, dass junge Menschen Verantwortung für unsere Demokratie übernehmen, muss ihnen auch zutrauen, unsere Gesellschaft mitzugestalten.