Mobilität bedeutet Freiheit und gesellschaftliche Teilhabe. Bus, Bahn und öffentlicher Raum müssen deshalb für alle zugänglich und verlässlich sein. Wer unterwegs sein möchte, darf nicht an vermeidbaren Barrieren scheitern.
Selbstbestimmt unterwegs – ohne Barrieren.
Mobilität bedeutet für mich weit mehr, als von A nach B zu kommen. Mobilität bedeutet Freiheit.
Wer nicht selbstständig zur Schule, zur Arbeit, zum Arzt, zu Freunden oder zu einer Veranstaltung kommen kann, ist in seiner gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt.
Gerade im ländlich geprägten Nordrhein-Westfalen entscheidet ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr darüber, ob Menschen unabhängig mobil sein können. Das betrifft Menschen mit Behinderung genauso wie Jugendliche, ältere Menschen oder diejenigen, die kein Auto besitzen.
Deshalb brauchen wir einen verlässlichen und bezahlbaren ÖPNV, gute Verbindungen zwischen Stadt und Land und konsequente Barrierefreiheit.
Barrierefreiheit darf dabei nicht am Bahnsteig enden. Eine barrierefreie Bahn hilft wenig, wenn der Aufzug am Bahnhof nicht funktioniert, die Bushaltestelle nicht zugänglich oder der weitere Weg voller Hindernisse ist.
Ich kenne solche Situationen aus meinem eigenen Alltag. Genau deshalb möchte ich, dass bei der Planung von Mobilität von Anfang an unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden.
Eine gute Mobilitätspolitik erkennt man daran, dass möglichst viele Menschen selbst entscheiden können, wann, wohin und wie sie unterwegs sein möchten.